Vielleicht hast du schon einmal jemanden gesehen, der am Oberarm ein kleines, rundes Gerät trägt. Dieses Gerät misst den Zuckerwert. Menschen mit Diabetes nutzen es, um ihren Blutzucker ständig im Blick zu behalten. Diabetes wird auch Zuckerkrankheit genannt. Das heißt: Der Körper kann den Zucker im Blut nicht richtig steuern. Der Blutzucker ist dann oft zu hoch oder zu niedrig. Es gibt zwei wichtige Formen: Typ‑1‑Diabetes und Typ‑2‑Diabetes.
In unserem Körper gibt es Millionen kleiner Zellen. Sie brauchen Zucker aus dem Essen und Trinken als Energie. Nur so können wir lernen, arbeiten und uns bewegen. Wenn wir essen oder trinken, beginnt unser Magen sofort zu arbeiten und zerlegt alles in verschiedene wichtige Nährstoffe. Dazu zählt auch die Glukose, von der wir unsere Energie bekommen.
Wie Insulin den Weg in die Zellen öffnet
Damit diese Glukose in die Zellen gelangt, braucht der Körper Insulin. Insulin funktioniert wie ein Schlüssel: Es öffnet die Türen der Zellen, damit der Zucker hineinkann. Bei Diabetes fehlt dieser Schlüssel entweder ganz oder er funktioniert nicht richtig. Fehlt Insulin, muss man es sich mit einer Spritze, einem Pen oder einer Insulinpumpe geben (Typ‑1‑Diabetes). Wenn man genügend eigenes Insulin bildet, es aber einfach nicht richtig arbeitet, kann man manchmal mit guter Ernährung, Sport und anderen Dingen die Wirkung des eigenen Insulins wieder verbessern (Typ-2-Diabetes).
Welche Symptome hat jemand mit Diabetes?
Wenn ein Kind sehr viel Durst hat, oft auf die Toilette muss und trotz großem Hunger abnimmt, kann das ein Zeichen für Diabetes sein. Oft ist das Kind auch sehr müde. Diese Anzeichen können innerhalb weniger Tage oder Wochen auftreten. Dann sollten die Eltern mit dem Kind schnell zur Ärztin/zum Arzt gehen.








