Chronische Entzündungen gelten als Risikofaktor für Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheuma. Eine antientzündliche Ernährung setzt gezielt auf Lebensmittel, die entzündliche Prozesse eindämmen können.
Zur antientzündlichen Ernährung zählen insbesondere Gemüse, Beeren, Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte. Eine wichtige Rolle spielen auch Ballaststoffe: Sie dienen Darmbakterien als Nahrung und fördern eine gesunde Darmflora. Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Pilze sind reich an Ballaststoffen.
Ein weiterer wichtiger Baustein der antientzündlichen Ernährung sind Omega-3-Fettsäuren. Sie kommen unter anderem in Walnüssen, Leinsamen und fettreichem Seefisch vor.
Was ist eigentlich: UV-Strahlung?
Wer schon einmal Sonnenbrand hatte, konnte die Wirkung von UV-Strahlung am eigenen Körper erleben. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?
UV-Strahlung, kurz für ultraviolette Strahlung, ist ein Bestandteil des Sonnenlichts. Sie trägt zur Bildung von Vitamin D bei, sorgt für die Bräunung der Haut und kann Sonnenbrand verursachen.
Von der Sonne gehen UVA-, UVB- und UVC-Strahlen aus. Die Atmosphäre der Erde hält UVC-Strahlen vollständig zurück und schwächt einen Großteil der UVB-Strahlung ab. Auf die Haut trifft daher vor allem eine Mischung aus UVA- und UVB-Strahlung. Beide können die Haut langfristig schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Vermeiden Sie deshalb längere ungeschützte Aufenthalte in der Sonne.
Mehr über die Bildung von Vitamin D erfahren Sie auf Seite 15.
Unter der Lupe:
Melanin
Melanin verleiht Haut, Haaren und Augen ihre Farbe. Man unterscheidet zwischen Eumelanin, das braune bis schwarze Farbtöne erzeugt, und Phäomelanin, das für gelbliche bis rötliche Töne sorgt. Meistens verteilt sich Melanin gleichmäßig in der Haut. Eine erhöhte oder verminderte Pigmentierung kann jedoch beispielsweise bei Muttermalen oder bestimmten Pigmentstörungen auftreten.
Antioxidantien
Antioxidantien sind Schutzstoffe, die freie Radikale im Körper neutralisieren. Freie Radikale entstehen vermehrt durch Stress, UV-Strahlung, Alkohol oder Umweltbelastungen und können Zellen schädigen sowie Alterungsprozesse beschleunigen. Antioxidantien wirken als Radikalfänger und helfen, oxidativen Stress zu reduzieren.
Zu den Antioxidantien zählen Vitamine wie Vitamin C, Mineralstoffe wie Zink sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders viele dieser Schutzstoffe liefert eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse.








