Was bringt‘s? Was ist eigentlich …? Unter der Lupe

Unter der Lupe

Was bringt‘s?

Grün, gehypt, koffeinhaltig: Ist Matcha gesund?

Matcha Tee erlebt aktuell einen Boom; viele feiern ihn im Internet als Wundermittel. Das grüne Pulver liefert durchaus gesunde Inhaltsstoffe wie beispielsweise B-Vitamine, Eisen, Kalium und Magnesium. Weniger glamourös: Matcha kann je nach Herkunft Aluminium und Blei enthalten. Viele Versprechungen, wie dass Matcha gegen Krebs, Alzheimer oder Übergewicht hilft, sind aktuell wissenschaftlich nicht belegt. Zudem enthält Matcha ähnlich viel Koffein wie ein Espresso.

Kurz gesagt: Wer die wachmachende Wirkung gut verträgt, kann gelegentlich guten Gewissens eine Tasse oder Schale genießen. Ob Matcha darüber hinaus Krankheiten heilt oder bei Übergewicht hilft, ist aktuell nicht durch Studien belegt. 

Was ist eigentlich ...?

… Hüftschnupfen?

Beim Hüftschnupfen entzündet sich das Hüftgelenk vorübergehend. Dabei sammelt sich Flüssigkeit im Gelenk, was Schmerzen auslöst und die Beweglichkeit einschränkt. Besonders häufig trifft es Kinder zwischen zwei und acht Jahren. Sie klagen über einseitige Hüftschmerzen, die bis ins Knie ziehen können. Viele hinken, nehmen eine Schonhaltung ein, krabbeln wieder oder möchten lieber getragen werden.

Warum die Entzündung entsteht, ist nicht geklärt. Sie tritt jedoch zwei bis drei Wochen nach einem Virusinfekt auf. Die Beschwerden klingen meist innerhalb von fünf Tagen bis zwei Wochen von selbst ab. Trotzdem sollten Eltern ihr Kind ärztlich untersuchen lassen, da ähnliche Symptome auch auf ernste Erkrankungen hinweisen können.

Unter der Lupe

Acetylsalicylsäure

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure, bekannt als ASS oder unter dem Markennamen Aspirin®, lindert Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Gleichzeitig wirkt er entzündungshemmend und senkt Fieber. Darüber hinaus hemmt ASS die Blutgerinnung, indem es verhindert, dass Blutplättchen miteinander verklumpen. Aus diesem Grund verordnen Ärztinnen und Ärzte den Wirkstoff in niedriger Dosierung Menschen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko. 

Acetylcystein

Nicht zu verwechseln ist Acetylsalicylsäure mit Acetylcystein. Trotz der ähnlich klingenden Namen handelt es sich um zwei unterschiedliche Wirkstoffe. Acetylcystein dient vor allem als schleimlösendes Mittel und wird beispielsweise bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim eingesetzt.
Nice to know: Bei einer Paracetamol Überdosierung kann das Behandlungsteam Acetylcystein als Infusionslösung verabreichen, da es in diesem Fall als Antitoxin wirkt.

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