Vielleicht hast du schon einmal mit der Zunge gegen einen Zahn gedrückt und plötzlich gemerkt, dass er wackelt. Der erste Wackelzahn ist etwas Besonderes und zeigt, dass in deinem Körper gerade etwas Spannendes passiert.
Schon als Babys bekommen wir unsere ersten Zähne, die sogenannten Milchzähne. Insgesamt sind es 20 Stück. Dank ihnen können wir essen und sprechen. Doch Milchzähne bleiben nicht für immer. Später haben wir 28 bis 32 bleibende Zähne, die deutlich größer und robuster sind.
Woher kommen die neuen Zähne?
Die bleibenden Zähne sind bereits unter den Milchzähnen im Knochen angelegt. Dort wachsen sie und schieben sich langsam an die Oberfläche. Wenn sie wachsen, zersetzen sich die Wurzeln der Milchzähne langsam, wodurch sie zuerst wackeln und anschließend ausfallen.
Warum brauchen wir überhaupt neue Zähne?
Wenn unser Körper größer wird, wächst auch der Kiefer mit. Das heißt, unser Mund wird immer größer. Milchzähne können allerdings nicht mitwachsen.
Sie bleiben klein und würden später große Abstände zueinander lassen. Deshalb braucht der Körper neue, größere Zähne.
Achtung: Auch wenn sich wackelnde Zähne komisch und ungewohnt anfühlen, sollte man sie nicht mit Gewalt herausziehen oder daran zerren. Das kann wehtun und das Zahnfleisch verletzen. Mit der Zunge leicht hin und her zu wackeln ist dagegen in Ordnung. Der Zahn löst sich ganz von allein, sobald er bereit ist, auszufallen.









