Die Uniklinik RWTH Aachen hat das neue Zentrum für kardiorenale Medizin eröffnet. Mit einem „Herz-Nieren-Tag“ stellten die Medizinische Klinik I (Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin) und die Medizinische Klinik II (Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Krankheiten) ihr gemeinsames Versorgungskonzept vor.
Das Zentrum geht aus der bisherigen Herz-Nieren-Station hervor und bietet Patientinnen und Patienten mit gleichzeitigen Herz- und Nierenerkrankungen sowie schwerem Bluthochdruck eine noch engere, fachübergreifende Betreuung. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren in unserer Herz-
Nieren-Station wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dieses Wissen fließt nun in den Aufbau eines Zentrums für Herz-Nieren-Medizin ein“, erklärt Univ.-Prof. Dr. med. Rafael Kramann, Direktor der Medizinischen Klinik II. Das Zentrum verbindet moderne Medizintechnik mit der gebündelten Expertise beider Fachrichtungen.
Auch Univ.-Prof. Dr. med. Nikolaus Marx, Direktor der Medizinischen Klinik I, unterstreicht den Mehrwert des neuen Angebots: „Viele Patientinnen und Patienten leiden gleichzeitig an Herz- und Nierenerkrankungen. Mit dem neuen Zentrum bündeln wir die Expertise beider Fachrichtungen noch
enger und können so eine maßgeschneiderte Behandlung anbieten.“
Strukturelle Änderung schafft besseren fachübergreifenden Austausch
Ein zentrales Element ist ein neu gegründetes interdisziplinäres Board, in dem Expertinnen und Experten aus Kardiologie und Nephrologie regelmäßig komplexe Fälle beraten. Der strukturierte Austausch fördert schnelle Entscheidungen und stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit im klinischen Alltag.









